Nanotechnologie

Während für Planeten die physikalischen Gesetze des Makrokosmos (Gravitationskraft) gelten, sind im Meso- und Mikrokosmos andere Größen relevant. Daraus wird ersichtlich, dass für Technolgien im Nanokosmos nochmals andere Bedingungen gelten. Dabei existieren viele verschiedene Anwendungsbereiche der Nanotechnologie, die nicht zusammengefasst werden können, sondern einzeln betrachtet werden müssen. Forschung an Nanomaterialien ermöglicht die Herstellung von kleineren, leichteren und stabileren Bauteilen mit besonderer Beschaffenheit. Es gibt Anwendungsmöglichkeiten in Sonnen- und Zahncremes. Auch in die Bekämpfung vieler Krankheiten mittels Nanobots wird viel Hoffnung gesteckt. Nanobots sind autonome Nanomaschinen, die sich selbst vermehren können. Wenn es gelingen würde solche Nanobots zu entwickeln wäre aber auch eine militärische Nutzung dieser Technologie denkbar.
Auch im Bereich Medizin ist diese Technologie nicht unumstritten. Da es sich bei Nanotechnologie um kleine Partikel handelt, ist nicht bekannt wie der menschliche Organismus auf diese Nanopartikel reagieren würde. Gesundheitliche Risiken durch die Nanotechnologie müssten noch untersucht werden.

Literatur:

Poser, Hans: Small is beautiful? Zur Problematik der Nanotechnologie. Homo Creator, Springer Fachmedien Wiesbaden, S. 341-356, 2016.

Fiedeler, Ulrich: Der Blick in das Vexierbild oder die Technikfolgenabschätzung der Nanotechnologie. Nano Risiko Governance, Springer Vienna, S. 311-334, 2014.

Kurath, Monika: Nichtwissen lenken: Nanotechnologie in Europa und den Vereinigten Staaten. Nomos Verlag, 1. Auflage, 2016.

Schummer, Joachim: Nanotechnologie: Spiele mit Grenzen. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2009.